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Objekt 1769


Hofstelle
 

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Historische Hofanlage in einem Rundlingsdorf nahe Lüchow
Dieses wunderbare Anwesen ist genau das Richtige für Menschen, die naturnah und unabhängig leben wollen.

Egal ob Sie ein Zuhause für sich, Ihre Pferde, Hunde oder Katzen suchen, sich künstlerisch verwirklichen wollen, als Selbstversorger den Inhalt Ihres Kochtopfes selbst bestimmen wollen oder Ihre Kinder mit viel Platz zur Verwirklichung ihrer Träume aufwachsen sollen, dieses ist der richtige Ort dafür.

Die Einzigartigkeit dieses Anwesens erkennt man daran, dass die Gebäude unter Denkmalschutz stehen.
Aufgrund der Liebe zu historischen Fachwerkhäusern hat der derzeitige Eigentümer viel Zeit und Geld investiert, um die „Sünden“ der 70er Jahre wieder zurückzubauen, um so den Charakter der Häuser wieder ans Licht zu bringen. Wie ernst er es mit der Historie nimmt, erkennt man, wenn man genauer hinschaut. Unter anderem hat er einen Künstler aus der Region damit beauftragt, die Gefache im Innenbereich so zu verputzen wie es die Bauerherren vor über 100 Jahren vorgaben, sodass man eine 100%ig glatte Wand vergebens sucht. Der größte Teil der Innentüren und Fenster sind Maßanfertigungen und von hoher Qualität. Viel Wert hat der Eigentümer auch auf historische Baustoffe gelegt, z. B. wurden die Gefache wieder mit Lehmputz saniert oder anstatt der ehemals weißen Farbe des Giebels mühselig zu entfernen, wurden die Original-Steine entfernt und mit der nicht bemalten Seite kunstvoll wiedereingesetzt.
Aber trotz der Zeit, die investiert wurde, ist die Sanierung des Hauptgebäudes noch nicht abgeschlossen. Mit schwerem Herzen muss der derzeitige Eigentümer sein Lebenswerk aus Altersgründen aufgeben.



Film

 


Als Entstehungsjahr der Hofanlage konnte das Jahr 1826 ermittelt werden. Wie es auf landwirtschaftlichen Höfen gang und gäbe war, bestand sie aus einem Haupthaus, in dem die Hausherren lebten, dem Gesindehaus und mehreren Stallungen.

Baujahrentsprechend bestand der Grundriss des Haupthauses aus dem Wohnbereich, der Tenne, den Stallungen und den Wirtschaftsräumen. Im Laufe der Jahre wurde dieser Grundriss immer wieder verändert. Der Wohnbereich des Hauses blieb fast unverändert. Hier befinden sich auch heute noch die Küche, das Wohnzimmer, ein Badezimmer und mehrere Schlafzimmer. Aus der Tenne wurde ein Seminarraum. Der Kuhstall wurde zur Werkstatt, von der aus eine Treppe in eine Bibliothek führt. Die Milchkannenwaschküche wurde zum Badezimmer mit integrierter Sauna. Aus den Kälberställen und dem Altenteil wurden Schlafzimmer. Im Dachgeschoss befindet sich noch eine großräumige Ausbaufläche.

Das Gesindehaus wurde im Zuge der Sanierung vollkommen entkernt und die Wände neu gemauert. Der Grundriss wurde modern gestaltet. Ein großes Wohnzimmer bildet den Mittelpunkt des Hauses. Die Küche ist klein aber mit allem ausgestattet, der Vorteil liegt auf der Hand, beim Kochen muss man nicht lange laufen, um die Zutaten für ein schmackhaftes Mahl zu greifen. Von der Küche kommt man in den Essbereich, er ist ein Teil des Wohnzimmers. Im Zuge der Sanierung wurde das Badezimmer mit hellen Fliesen und feinen Ornamenten gestaltet.
Der Grundriss des Obergeschosses ist eine Besonderheit des Hauses. Die einzelnen Räume erreicht man nicht, wie man vermutet, von einem Flur aus, sondern sie liegen hintereinander. Die einzelnen Wände sind verglast, sodass man den Eindruck hat, das ganze Obergeschoss besteht aus einem einzigen Raum und einem Badezimmer. Wem dieser Grundriss doch etwas zu ausgefallen ist, hat natürlich die Möglichkeit diesen nach seinen Wünschen neu zu gestalten und umzubauen.

Die ehemaligen Schweine- und Pferdeställe dienen als Lagerräume. Im hinteren Bereich bewahrt der Eigentümer die Fundstücke auf, die er bei der Sanierung des Hauses gefunden hat. Es ist ein Raum, der mehr über die Geschichte des Hauses erzählt, als ich es schreiben kann. Des Weiteren beherbergt das Obergeschoß die großzügige ehml. Bibliothek mit Inventar für ausreichenden Lesestoff.

Wie in der Überschrift bereits erwähnt, befindet sich die Hofanlage in einem Rundlingsdorf. Bis nach Lüchow ist es nur ein Spaziergang, nicht einmal 3 km und sie haben die Innenstadt erreicht. Hier befinden sich zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte (Aldi, Lidl, Hagebau, Obi etc.), Ärzte Schulen und Kindergärten.

 

Zusammenfassung

  •  Baujahr:
    • Haupthaus:  ca. 1826, ab 1988 kernsaniert
    • Gesindehaus:  Ca. 1900 ab 1998 kernsaniert und neu aufgemauert
  •  Grundstück:  ca. 3.500 m²
  •  Wohnfläche:                  
    • Haupthaus:  ca. 300 m² (zuzgl. Ausbaureserve im DG)
    • Gesindehaus:  ca. 130 m²
  •  Zimmer:
    • Haupthaus:            
      1 Wohnzimmer, 1 Küche, 2 Badezimmer, 6 Schlafzimmer, 1 Werkstatt und 1 Bibliothek Gesindehaus:   
      1 Wohn-/Esszimmer, 1 Küche, 2 Badezimmer, 3 Zimmer im OG
  •  Fenster:  z. T. Maßanfertigungen, Wärmeschutzverglasung         
  •  Heizung:Holz- bzw. Kohleöfen in beiden Häusern, sonst Gas-Zentralheizung
  •  Sonstiges:                       
    Denkmalschutz
  • Rundlingsdorf
  • 2 Pferd- und 4 Schweineställe
  • Große Bibliothek im Stallgebäude
  • Kl. Privat Museum
 

Fragen/ Antwort

Welches Material wurde verwendet für die Isolierung im Haupthaus, besonders an den Außenwänden?
 
Die Außenwände des Haupthauses befinden sich im Originalzustand, also ohne besondere Isolierung. Der Tennenboden ist mit einer 15 Zentimeter Dämmschüttung, die Tennendecke einer 30 Zentimeter starken Lage aus Dämmmineralwolle isoliert.
 
Was verbirgt sich hinter der Bretterverschalung der Westwand?
 
Hinter der Lärchenbretterverschalung, welche hinterlüftet ist, befindet sich die originale Fachwerkwand. Diese im Wendland übliche Verschalung wurde von uns in erster Linie als Regenschutz angebracht, da diese Wand die Wetterseite des Hauses ist.
 
Welche Holzschutzmittel wurden verwendet?
 
Lärchenholz wird nicht imprägniert, sondern naturbelassen. Die sichtbaren Fachwerkbalken wurden mit einer Farbsorte imprägniert, die von der Denkmalschutzbehörde vorgegeben wurde. Die genaue Bezeichnung dieser Farbe ist mir im Moment nicht präsent.
 
Wie ist der Wandaufbau des Gesindehauses?
 
Die Wände des Gesindehauses sind doppelt gemauert, da bei der Restaurierung gegen die bestehenden Wände von innen eine zweite Wand gemauert wurde. Die Dicke dieser beiden Wände kann man an der Tiefe der Fensterbänke erkennen.
 
Hat das Gebäude eine Klärgrube?
 
Es gibt zwei Klärgruben, über deren aktuellen Zustand nichts gesagt werden kann, da sie, weil im Jahr 1995 Loge verpflichtend an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen wurde, seitdem nicht mehr genutzt wurden.
 
Gibt es einen Brunnen?
 
Im Keller des Haupthauses gibt es eine Tiefbohrung, worüber eine eigene Wasserversorgung möglich war. Wir haben diese allerdings seit rund 15 Jahren nicht mehr genutzt. Vor unserer Zeit, also vor 1989, soll es noch einen Brunnen im Bereich der heutigen Autoabstellplätze gegeben haben.

Sollten Sie weitere Fragen zu unserem Hof in Loge haben, dürfen Sie uns gerne kontaktieren.


 

"Aus gegebenem Anlass! Ein fremdes Grundstück zu betreten „ob nun bewohnt oder unbewohnt, ob eingezäunt oder nicht, ob es zum Verkauf oder zur Vermietung steht“ ist immer ein Hausfriedensbruch (eine Straftat). Da es immer mehr Anzeigen von Eigentümern, Nachbarn oder Passanten gibt, kann ich nur vor dem Betreten (ohne Genehmigung) von fremden Grundstücken warnen!"

Kinowerbung - Von Mellies Immobilien